Mal- und Gestaltungstherapie -
Entwicklung und Ressourcen fÖrdern
Was ist Mal- und Gestaltungstherapie (MGT)?
Mal- und Gestaltungstherapie ist eine psychodynamische Therapieform, in der bildnerische Gestaltungen einen zentralen Stellenwert einnehmen. Sie basiert auf der Annahme, dass Menschen ihre Erlebnisse und Erfahrungen nicht nur verbal, sondern auch bildlich ausdrücken können.
Es kommen verschiedene Materialien und Techniken zum Einsatz, wie malen, zeichnen, plastizieren oder collagieren. Der/die TherapeutIn begleitet die KlientInnen durch den Gestaltungsprozess und unterstützt sie dabei, ihre Bilder und Werke richtig zu verstehen.
Wie wirkt Mal- und Gestaltungstherapie?
Diese Form der Therapie kann in verschiedenen Bereichen der Entwicklung und Ressourcenförderung eingesetzt werden. Sie kann helfen,
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Emotionen und Gefühle zu verarbeiten
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Probleme und Konflikte zu lösen
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Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl zu stärken
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Kreativität und Ausdrucksfähigkeit zu fördern
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Ressourcen und Potenziale zu entdecken
Dieses wirksame Verfahren kann Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung unterstützen.
C. G. Jung und die Mal- und Gestaltungstherapie
Der schweizer Psychiater C. G. Jung hat sich intensiv mit der Bedeutung von Bildern für die menschliche Psyche beschäftigt. Er sah in den Bildern Ausdruck der unbewussten Seele und ein wichtiges Mittel zur Selbsterkenntnis.
Jungs Erkenntnisse haben die Entwicklung der Mal- und Gestaltungstherapie maßgeblich beeinflusst.
"Bis du dem Unbewussten bewusst wirst, wird es dein Leben steuern und du wirst es Schicksal nennen."
(Carl Gustav Jung)
Wenn du dich für diese Therapieform interessierst, solltest du dich an eine/n qualifizierte/n Mal- und GestaltungstherapeutIn wenden.
Es sind keine künstlerischen Voraussetzungen notwendig.
